Die Hunde - Die Erziehung
Ein wichtiger wenn nicht der wichtigste Teil im Zusammenleben mit einem Hund ist zweifelsohne die Erziehung. Besonders hierbei gilt die Devise möglichst früh mit dieser zu beginnen. In jungem Alter lernen die Tiere schnell, was man von ihnen möchte, vorausgesetzt man kommuniziert auf die richtige Art und Weise mit dem kleinen Hund. Viel zu häufig sieht man leider noch Hundehalter, die meinen, mit Gewalt ihren Befehlen Ausdruck verleihen zu müssen. In Wirklichkeit aber sind sie einfach nur unfähig, ihrem Hund souverän und bestimmt deutlich zu machen, was sie von ihm wollen. Hat ein Hund verstanden, was von ihm verlangt wird und wird er für richtiges Verhalten stets belohnt, wird er sehr schnell lernen, die Befehle seiner Besitzer willig auszuführen. Durch Schläge und Bestrafung, die meist für den Hund zu einem völlig unnachvollziehbaren Zeitpunkt kommt, begreift der kleine Hund nicht, was er tun soll.
Er lernt lediglich, dass es auf Dauer weniger schmerzhaft für ihn ist, wenn er sich von seinem Herrchen fernhält. Raues Verhalten fördert bei einem sensiblen Tier wie dem Hund Angst, aber mit Sicherheit keine Lernbereitschaft.
Konsequenz, Ausdauer, Gewaltlosigkeit und Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Grundsätze der Hundeerziehung. Es gibt viele Methoden, die sich hierbei als Hilfsmittel bewährt haben wie beispielsweise der so genannte Clicker. Es gibt aber eine lange Reihe weiterer Accessoires, die zur Durchsetzung der Befehle, zur Kontrolle des Hundes und zu seiner Belohnung hilfreich sind. Welche man gebrauchen könnte, hängt immer davon ab, was man dem Hund beibringen möchte. Es gibt zum Thema Hundeerziehung ausführliche Literatur und es ist gerade für Hundeunerfahrene sehr ratsam sich durch einen Ratgeber grundlegend über die Leitsätze der Erziehung von Hunden zu informieren. Neben allgemeinen Erklärungen über die Art der Kommunikation von Hund und Mensch findet man in diesen Büchern zumeist auch praktische Tipps und Anwendungsbeispiele.
Jedoch gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sich Hilfe in Form einer richtigen Hundeschule zu suchen. Diese kann man mit einem Hund jeden Alters besuchen. Von klein auf gibt es Welpenstunden, bei denen die Jungtiere Kontakt zu Artgenossen haben und wichtige Regeln im Sozialverhalten mitbekommen. So lernen sie, wie sie sich anderen Hunden gegenüber in allen Situationen verhalten müssen und werden dadurch in der Regel zu sehr kontakfreudigen und weniger aggressiven Tieren als jene Hunde, denen schon früh der Kontakt zu anderen Hunden versagt wird.
Der Hund wird in der Hundeschule also in allen Phasen seines Lebens begleitet und lernt später auch die Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Aus. In welche Richtung man mit dem Training nach der Grundausbildung gehen möchte, bleibt Hund und Halter überlassen. Von Bewegungs- bzw. Geschicklichkeitparcours über Funsport mit dem Hund bis zu einer Schutzuhundausbildung bieten die meisten Vereine viele Möglichkeiten.
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